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Gemeingut Alpen

23.11.2020
Wie trägt ökologisch nachhaltiges Wirtschaften im Alpenraum zu mehr Lebensqualität bei? Antworten und Denkanstösse liefert das im November 2020 erschienene Themenheft SzeneAlpen.
Bild Legende:
Bausteine für eine Wirtschaft im Wandel: Das aktuelle Themenheft der CIPRA zeigt, was es für einen sozialen und ökologischen Umbau braucht. (c) Caroline Begle, CIPRA International

Von der Allmende zu den Commons: Gemeinschaftliches Wirtschaften hat in den Alpen Tradition. Ökonomin Irmi Seidl zeigt in ihrem einführenden Gastbeitrag auf, dass wir Krisen wirtschaftlich besser meistern, wenn wir auf Kooperation und kleine Strukturen setzen. Das «Gesicht der Alpen» im aktuellen Themenheft ist Alenka Smerkolj. Nach einer internationalen Karriere im Wirtschaftsleben gestaltete sie Sloweniens langfristige Entwicklungsstrategie und die Agenda 2030 mit. Als Generalsekretärin der Alpenkonvention verfolgt sie seit 2019 die Nachhaltigkeitsziele alpenweit: «Wir sollten nicht mehr nur auf das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts fokussieren, sondern darüber hinaus auf das Wohlergehen der Gesellschaft.»

Mehr soziale Gerechtigkeit, Klima- und Umweltschutz: Für Christian Felber wäre eine verpflichtende Gemeinwohlbilanz für Banken ein wichtiger Schritt dorthin. «Ich möchte genau darüber informiert werden, was die Bank mit den Geldern tut, die sie zur Verfügung hat. Da wünsche ich 100 Prozent Transparenz», sagt der österreichische Autor und Aktivist im Interview. Warum verloren geglaubte Orte in den italienischen Alpen wieder zu neuem Leben erwachen, ob Kreislaufwirtschaft mit Holz funktioniert und wie Forellen-Hüttenkäse einer slowenischen Bergregion hilft – auf diese und weitere Fragen geht das aktuelle Themenheft «Gemeingut Alpen» der CIPRA ein. SzeneAlpen Nr. 107 ist im November 2020 erschienen. Es kann kostenfrei abonniert werden unter www.cipra.org/de/abo/szenealpen und ist digital verfügbar unter www.cipra.org/szenealpen